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Fragebogen zu Selbstverletzendem Verhalten, SVV
Warum braucht die Welt solch einen Fragebogen?
Bislang existieren nur wenige, verlässliche Zahlen zu Selbstverletzendem Verhalten, SVV. Mit dem Fragebogen sollen statistische
Daten zum Thema erhoben und wissenschaftlich ausgewertet werden. Ziel des Fragebogens ist es, einen Überblick zu einzelnen
Themenbereichen zu erhalten, um mögliche Einflüsse und Zusammenhänge verschiedener Faktoren auf SVV ermitteln zu können. Mit solch einem Fragebogen
kann natürlich nur ein Teilbereich der SVV-Problematik erfasst werden.
Die Fragebögen werden selbstverständlich anonymisiert verwendet. Notwendig für diese Aktion ist eine möglichst große Anzahl
ausgefüllter Fragebögen um eine halbwegs repräsentative Aussage zu erhalten.
Deshalb ist die Mithilfe jedes Einzelnen wichtig!
Der Fragebogen
Hier geht es zum
~~> Download des Fragebogens als Word-Dokument <~~
um den Fragebogen ausfüllen zu können.
Fragebogens als pdf-Datei (Acrobat Reader), nur zum Lesen [über rechte Maustaste].

Hinweise zur Bearbeitung des Fragebogens
* Fragebogen runterladen und/oder öffnen.
* Zutreffende Antworten einsetzen, ankreuzen oder mittels Button "U" oder "F" markieren.
* Den ausgefüllten Fragebogen am besten auf dem PC zwischenspeichern und
* im Anhang als Word-Dokument [.doc] per eMail senden an: fragebogen-svv@web.de
Ein paar Worte zum Hintergrund
Psychische Störungen, einschließlich Selbstverletzenden Verhaltens, sind in unserer Gesellschaft mit wenigen Ausnahmen ein Tabu-Thema.
Nicht selten werden Menschen, bei denen eine psychische Störung oder Erkrankung festgestellt wurde, stigmatisiert. Seit den 1970er
Jahren hat das wissenschaftliche Interesse an der Erforschung von Zusammenhängen zwischen psychischen Erkrankungen und gesellschaftlichen Faktoren
- besonders in Europa - stark nachgelassen. Es hat sich praktisch ganz auf die Psychologie und die Neurobiologie verlagert. Dabei ist bekannt,
dass alle psychische Störungen biologische, psychologische und soziale Komponenten besitzen.
Gleichzeitig haben sich weltweit in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten gravierende wirtschaftliche, soziale,
politische, kulturelle und ökologische Änderungen vollzogen, die unter den Schlagworten Globalisierung und Individualisierung
bekannt geworden sind.
Die Aufzählung zeigt, dass praktisch alle Lebensbereiche von diesen Änderungen beeinflusst werden. Die Veränderungen werden auf soziologischer
Ebene z.B. in Form von veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen, sowie gewandelten Familienstrukturen und steigenden Scheidungsraten registriert.
Neue Medien wie das Internet und Handy wirken sich ebenfalls stark auf unsere Gesellschaft und die persönliche Art der Lebensführung aus. Psychische Erkrankungen werden in der Regel aber weiterhin nur als das persönliche Problem eines Einzelnen, vielleicht noch seiner Familie, angesehen, aber
sie werden nicht als gesellschaftliches Problem begriffen und behandelt. Es darf bezweifelt werden, dass dieser Ansatz noch zeitgemäß ist.
Verfasser: A. R.
Studentin der Erziehungswissenschaft und Soziologie, Bachelor-Zweifach-Studiengang
Webmasterin www.rotelinien.de
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